Oberstdorf, das sollten Sie gesehen haben.

Skisprungschanzen in Oberstdorf
Skisprungschanzen
Die Vierschanzentourne wird an diesen Skisprungschanzen in Oberstdorf ausgetragen. Sie sind einfach zu Fuß oder dem kostenlosen Ortsbuss erreichbar. (Auch mit dem Auto wenn Sie die Ortsumgehung nutzen)

Nebelhornbahn (Skigebiet Nebelhorn)
Nebelhorn
Traumhafte Pisten im Winter und Wanderstrecken im Sommer. Die Nebelhornbahn ist unmittelbar am Ortsrand und kann bequem mit dem Pendelbus oder zu Fuß erreicht werden.

Freibergsee

Eine kleine Fahrradtour oder Wanderung zum Freibergsee gefällig? Lohnenswert ist das Ziel allemal, da der natürliche Freibergsee mit einem Freibad sowie, Strandcafe aufwartet.

Fellhorn

Das Fellhorn ist ein ausgedehntes Ski- und Wandergebiet. Das Bild zeigt den wunderschönen Ausblick vom Fellhorn auf das Oberstdorfer Tal.

Geschichte Oberstdorf

 

    Oberstdorf wurde erstmals 1141 in einer Urkunde erwähnt und erhielt 1495 das Marktrecht von Kaiser Maximilian I.. 1619 wurde das Rathaus erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg litt der Ort unter schwedischer Soldateska Besatzung, die ihn mehrmals, so 1632, 1634 und letztmals 1647, plünderte. Etwa 700 Menschen starben 1634/1635 der Pest.

    Im Jahr 1742 wurde der letzte Bär im Oytal erlegt. (Nein kein Problembär) 1787 bauten die Oberstdorfer ihre erste Schule. Am 5. Mai und am 6. Mai 1865 wütete eine heftige Feuersbrunst, der 146 Häuser zum Opfer fielen. Zwei Drittel des Gebäudebestandes wurde bis auf die Grundmauern vernichtet. Das Rathaus musste neu errichtet werden. 1885 fanden sich schon 2.353 Kurgäste im Ort ein. Die Eisenbahnverbindung Sonthofen-Oberstdorf wurde 1888 in Betrieb genommen. Der Fremdenverkehr wurde bedeutsamer Wirtschaftsfaktor.

    Die Breitachklamm öffnete 1905 für Besucher. Die Schattenbergschanze erlebte 1926 ihr erstes Skispringen mit 35 Meter längster gemessener Weite. Die Nebelhornbahn transportiert seit 1930 Besucher in die Alpenwelt. Im Jahre 1937 wurde die Gemeinde heilklimatischer Kurort und seit 1964 ist sie ein leistungsfähiger Kneippkurort. im Allgäu

    1950 wurde auf dem Berg Söllereck die Söllereckbahn gebaut. Im selben Jahr fand die erste Skiflugwoche auf der neuen Skiflugschanze statt.


    Oberstdorf um 1900, 1972 wurden die Gemeinden Tiefenbach und die Orte Schöllang, Reichenbach und Rubi der ehemaligen Gemeinde Schöllang eingemeindet. Die Fellhornbahn nahm ihren Betrieb auf. Ferner wurde der Bau der Heini-Klopfer-Skiflugschanze begonnen. Ein Jahr später fanden die ersten Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf statt. 1988 kamen die Skiflieger ein zweites Mal nach Oberstdorf.

    1992 wurde das Ortszentrum für den Autoverkehr gesperrt. Mit dem Pkw Anreisende können rund 1.000 Parkplätze am Ortseingang nutzen und mit einer Buslinie in die Ortsmitte gelangen. Eine Fußgängerzone umfasst große Teile des Dorfzentrums, die restlichen Bereiche sind großteils verkehrsberuhigt.